How to be a modern rebel

How to be a modern rebel

Madonna hat einmal gesagt: „Ein Künstler, der seine rebellische Haltung und Spontanität verliert, ist tot.“ Und was für einen Superstar gilt, gilt auch für uns. Denn unser Leben so zu gestalten, dass wir glücklich sind, ist eine große Kunst. Es geht darum, offen zu sein, Dinge zu hinterfragen und immer wieder aus seiner Komfortzone auszubrechen. Ok – das klingt jetzt sehr philosophisch – aber im Prinzip stimmt es: Wir können gestalten. Wir können entscheiden, welche Richtung unser Leben nimmt. Dazu kann es nicht schaden, ab und zu ein Rebell zu sein. 🙂

Ein Künstler, der seine rebellische Haltung und Spontanität verliert, ist tot.

 

Bei Wikipedia steht, dass sich ein Rebell unter anderem dadurch auszeichnet, dass er sein Aufbegehren durch „sein Äußeres, seine Äußerungen und sein Verhalten“ zum Ausdruck bringt.

Rebellen der in den 50er und 60er Jahren: Halbstarke

Rebellen der 50er und 60er Jahre: Halbstarke

Ein berühmtes Beispiel aus der Vergangenheit waren die Halbstarken der 50er und 60er Jahre, allen voran James Dean und Marlon Brando. Aber woran erkennt man eigentlich den Rebellen von heute? Den „REBEL IN A NEW DRESS“?

1. Das Outfit

Zum Glück ist insbesondere die Rebellin modischer geworden. Heute gibt es mehr als nur schwarzes Leder und Nieten. Auch wenn das immer noch ein Nobrainer ist, um sich als Rebell zu positionieren. Heute sind Rebellen eine Inspiration für tolle Styles. Denn sie kennen beim Styling keine Grenzen: Erlaubt ist, was gefällt. High Fashion, Mid Market, Zara, H&M – geht im Prinzip alles. Im Mix & Match muss am Ende nur etwas herauskommen, das die eigene Individualität unterstreicht. Ein Rebell folgt nicht willenlos jedem Trend, er nutz Trends lediglich geschickt für seine eigenen Zwecke. Er will sich vom Mainstream abheben, ohne den Rest der Welt vor den Kopf zu stoßen. Denn nein, es ist keine Rebellion, wenn jemand an der Ampel einen Unfall baut, weil er euch sieht und total erschrickt. Viele Anregungen findet ihr hier auf meinem Blog – denn darum geht es: Wir wollen dem Rebell in uns das richtige Outfit verpassen, so dass jeder Auftritt auch ein starker Auftritt ist.

2. Das Fahrzeug

Schwere Maschine, schlachtschiffartige Karre: Für die Rebellen der 50er und 60er Jahre gab es nichts Wichtigeres, als das richtige, aufsehenerregende Gefährt. Groß musste es sein, laut und schnell. Ganz ehrlich: Das hat sich auch in Zeiten von Car-Sharing und E-Mobilität eigentlich nicht geändert. Ja, Drive Now, Flinkster und Toyota Prius sind praktisch. Aber cool? Nein bei weitem nicht. Auch der moderne Rebell bevorzugt ein eigenes, heißes Gefährt, das Spaß macht. Ein schwarzer 69er Mustang ist auch heute noch das Maß aller Dinge für einen Rebellen. Aber auch ein alter Porsche 911er oder ein John Cooper Works darf es sein. Die richtige Anzahl Pferdestärken gehören einfach zu einem echten Rebell dazu. Und ja – wer es etwas umweltverträglicher mag, schnappt sich einfach ein Skateboard oder einen Beach Cruiser. Ein BMW i8 geht zur Not auch. 😉 Einzige Vorgabe: black is beautiful.

3. Das Sozialverhalten

Sicherlich eine der Schwachstellen der alten Rebellen. Man war verbohrt, oft bockig oder sogar aggressiv und außer seiner Clique hatte man eigentlich keine Freunde. Sagen wir mal maximal 10. Das geht in Zeiten von Facebook, Twitter und Instagram natürlich gar nicht. Offenheit, gute Manieren und Eloquenz sind wichtige Tugenden eines modernen Rebells. Dies bedeutet nicht, dass man es allen recht machen muss – ganz im Gegenteil. Wichtig ist, dass man ein klares Profil hat, ein Vorbild ist und weiß, was man will. Das führt dann automatisch dazu, dass die Menschen einem im wahrsten Sinne des Wortes „folgen“. Dies gilt übrigens auch für die Beziehung: Hier sind die klassischen Muster der patriarchalen Gesellschaft der Nachkriegszeit aufgehoben. Damals waren die Rebellen echte Chauvis und die Frau hatte nicht viel zu melden. Heute zeichnet sich eine Rebellin dadurch aus, dass sie den Takt in der Beziehung vorgibt. Wo genau, muss sie für sich selbst definieren. Und bitte, Ladies: Geht mit den Herren der Schöpfung nicht zu streng ins Gericht – auch sie haben das Recht sich ein kleines Stück Rebellentum zu bewahren. 🙂

4. Im Job

Schwieriges Thema: Die Rebellen des letzten Jahrhunderts hatten meistens gar keinen Job. Sie hingen einfach nur auf der Straße rum. Das bringt den Rebellen von heute nicht weiter. Ganz im Gegenteil, er will gestalten, will anpacken und Dinge verändern. Das geht ganz gut in einem Job – aber auch nicht nur. Der perfekte Job für einen Rebellen ist der, bei dem er seine Leidenschaft zum Beruf macht. Das ist natürlich oft leichter gesagt als getan. Ein Schuss Identifikation mit dem, was man tut, sollte jedoch bei der Wahl des Karriereweges schon dabei sein. Das erleichtert es dann einem auch, für seine Meinung gegenüber Kollegen einzustehen. Denn das ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Rebells in diesem Bereich. Generell muss man aber sagen, dass der moderne Rebell sich – ganz im Gegensatz z.B. zum Yuppie der 80er Jahre – ein gewissermaßen entspanntes Verhältnis zum Thema Beruf bewahrt hat. Ja er will gestalten, ja er muss Geld verdienen, ja er will Anerkennung – aber er muss dafür nicht alles aufgeben. Die liebe Work-Life-Balance ist wahrlich ein rebellisches Ding und eine echte Rebellion, sollte unsere Gesellschaft sie eines Tages auf breiter Front herstellen.

5. Die Haltung

Während den klassische Rebell im wesentlichen die Auflehnung gegen das Establishment antrieb, ist der moderne Rebell durch eine spezielle Haltung zum Leben geprägt. Er ist überzeugt, dass die Welt ihm alle Möglichkeiten bietet, sein Umfeld so zu gestalten, wie er es möchte. Er will ein erfülltes Leben leben und ist deswegen kritisch aber konstruktiv. Er will Dingen auf den Grund gehen und Zusammenhänge hinterfragen, um sich ein Urteil bilden zu können, was für ihn gut ist und was nicht. Und nein, er ist kein Egoist. Es geht ihm immer um sich im Kontext der Gemeinschaft. Eine gewisse Leichtigkeit, die Fähigkeit, über sich selbst Lachen zu können, sind für einen Rebellen grundlegende Eigenschaften. Sie ermöglichen es ihm, sein Inneres Aufbegehren gegen den Ist-Zustand in positive Energie umzuwandeln. Am Ende will er nichts weniger als seinen Traum leben. Oder mit den Worten von James Dean – dem Größten aller Rebellen:

Träume, als würdest du für immer Leben. Lebe als wäre es dein letzter Tag.

 

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