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4 Tipps für mehr Selbstliebe

tipps zur selbstliebe

Wir alle haben mal schlechte Tage. Tage an denen einfach alles schief läuft und alles anders kommt als wir es geplant hatten. Wenn du das Gefühl hast, einfach nicht gut genug zu sein. Oder du in den Spiegel schaust und dich fragst, was zwischen gestern und heute passiert ist. Wie du innerhalb einer einzigen Nacht zu etwas geworden bist, das dir schwerfällt zu lieben. Und darum geht es: Die Liebe zu uns selbst. Wieso fällt uns das manchmal so schwer? Solltest du auch ein Mitglied dieses exklusiven Clubs sein, habe ich hier 4 Tipps zur Selbstliebe, die dir an schlechten Tagen etwas auf die Sprünge helfen:

 1. Vergleiche dich nicht mit anderen

Keine Ahnung wieso wir Frauen so gestrickt sind, aber wir vergleichen uns gerne mit anderen: Aussehen, Erfolg, Lifestyle, Finanzen… einfach alles wird auf den Prüfstand gestellt. Selbst wahnsinnig erfolgreiche Frauen, die ich kenne, vergleichen sich mit anderen in Ihrem Umfeld. Ganz schnell sind auf einmal die Gefährten Neid und Eifersucht an Bord. Und dann kippt die Stimmung und die Demontage unseres Selbstwertgefühls fängt an. Also erster Schritt: Wir müssen aufhören uns mit anderen zu vergleichen! Versuche vielmehr herauszufinden wofür die Menschen, die du bewunderst stehen, und sehe das als Inspiration und Motivation für dich selbst. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass das, was wir von anderen sehen nur ein kleiner Ausschnitt aus deren Leben ist. Wir kennen nicht alle Details und Gedanken und können deshalb auch nicht wissen, wie sich die andere Person wirklich fühlt. Wir sehen nur das äußere Bild. Und das kann oft meilenweit von der Realität entfernt sein.  

2. Glaub nicht alles was dein Verstand dir sagt

Unsere Gedanken sind ein machtvolles Instrument. Lerne sie zu kontrollieren. Denn aus einem kleinen unschuldigen Gedanken, den du sähst, kann ein riesen Ungetüm werden, das du nicht mehr im Griff hast. Es fällt über dich her und flüstert dir non-stopp fiese Parolen ins Ohr. Also zweiter Schritt: Zeig deinem inneren Monster den Mittelfinger und mach ihm klar, dass es ab jetzt am Kindertisch sitzt und nicht mehr mitreden darf. Das heißt, immer wenn negative Gedanken zu dir selbst hochpoppen, versuche an die guten Dinge zu denken, die du in deinem Leben gemacht hast, an die schönen Momente, die du erlebt hast, an die Erfolge, die du hattest. Schaue auf die Dinge, die dir an dir gefallen, sei stolz darauf und lerne sie zu lieben. Vergesse nie: Positive thinking is positive living!

3. Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit

Je älter wir werden, desto mehr Kerben hinterlässt das Leben an uns. Sie sind Teil unserer Persönlichkeit und machen uns zu dem was wir heute sind. Auch schlechte Erfahrungen sind in letzter Konsequenz eine Bereicherung unseres Lebens. Denn wir wachsen auch an negativen Erlebnissen. Das ist nicht schön und wir würden alle gerne darauf verzichten, aber so ist der Lauf der Dinge.

Zeig deinem inneren Monster den Mittelfinger und mach ihm klar, dass es ab jetzt am Kindertisch sitzt und nicht mehr mitreden darf.

Deshalb ist es umso wichtiger mit der Vergangenheit abzuschließen und Raum für Neues zu schaffen. Ich weiß es ist nicht einfach, denn allzu gerne holen wir negative Erlebnisse hoch und erleben unsere Traurigkeit oder Wut immer wieder aufs Neue. Wir steigern uns rein und können das Leid einfach nicht ziehen lassen. Doch das wäre so wichtig. Denn wir leben im Hier und Jetzt und dafür sollten wir all unsere Energie einsetzen und nicht für Ereignisse aus der Vergangenheit, die wir nicht mehr ändern können.

4. Erteile dem Drang nach Perfektion eine Absage

Wie oft haben wir uns schon gesagt: „Es MUSS perfekt werden.“ 1.000 Mal? Ich glaube, das reicht nicht. 🙂 Mit diesem Satz fängt das ganze Übel an. Es wird immer eine Diskrepanz geben zwischen dem, was wir uns ausgemalt haben und dem, wie die Dinge dann tatsächlich laufen. Der Drang nach Perfektion ist überall zu Hause: bei der eigenen Schönheit, im Job, in der Organisation des Alltags, selbst bei einem einfachen Abendessen. Immer müssen wir funktionieren und 110 % geben. Und wenn dann alles nicht läuft wie geplant, fühlen wir uns wertlos. Perfektionismus kann zu Überreaktionen, Hektik, Rechthaberei und sogar zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Wer perfektionistisch ist, agiert meist aus der Angst heraus, nicht gut genug zu sein. Darum bringen diese Menschen ständig Höchstleistungen – und fordern das oft auch von ihrem Umfeld. Deshalb sollten wir unsere eigenen Ansprüche zurückschrauben und lernen, mit Fehlern zu leben. Diese gehören zum Leben und zu uns Menschen dazu. Nicht jeder Fehler ist gleich eine Katastrophe.

Perfektionismus kann zu Überreaktionen, Hektik, Rechthaberei und sogar zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Wir alle sind einzigartig und genau diese Vielfalt ist doch das, was unser Leben schön und spannend macht. Gerade die Ecken und Kanten formen uns zu dem Menschen, der wir sind. Andere sehen das und lieben uns. Also lieben wir uns doch endlich auch mal ein bisschen mehr. 🙂

Eure Nicki

Titelbild 4 Tipps zur Selbstliebe © Isabella Bubola 

 

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