ERNÄHRUNGSSÜNDEN: 4 SOS Tipps

basische Ernährung

Unsere Tage sind meistens hektisch, vollgepackt mit Terminen und manchmal einfach nervig. Kein Wunder also, dass unsere Ernährung oft ganz hinten auf der To-Do-List steht. Wenn dann endlich mal Zeit zum Essen bleibt, greifen wir leider viel zu häufig zu ungesundem Zeug, das es an jeder Ecke gibt. Ich kenne das auch von mir. Schnell noch eine Butterbreze, einen Döner oder Burger verdrückt und weiter geht’s! Das ist ja an sich auch kein Problem. Unser Körper hat verschiedene Puffersysteme, mit denen er solche unkontrollierten Heißhungerattacken auffangen kann. Schwierig wird es erst dann, wenn dieses Verhalten zur Gewohnheit wird. Dann leeren sich die Depots, die den Auftrag zum Ausgleichen haben und unser Körper macht schlapp in Sachen Müllverbrennung.

Symptome für zu viel Fast Food in deinem Leben:

  • Magenkrämpfe
  • Verdauungsprobleme
  • Sodbrennen
  • Müdigkeit
  • Allergien
  • Kopfschmerzen
  • unreine Haut
  • trockene Haut
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • starker Durst

Ja, das sind die Freunde mit denen man sich so rumschlägt, wenn zu viel Trash auf dem Speiseplan steht. Die Erklärung dafür ist recht einfach. Die Zutatenliste bei Fast Food ist meist unübersichtlich lang und nicht von Ruhm gekrönt. Gesättigte Fettsäuren, schlechte Kohlenhydrate, Zucker, Geschmacksverstärker – da gibt es so einiges, was industriell gefertigte Nahrungsmittel im Schlepptau haben. Und das gefällt unserem Körper gar nicht, denn dann sind Überstunden angesagt.

Bei der Verwertung dieser Bad Boys entstehen in unserem Körper Säuren. Sie bringen den Säure-Basen-Haushalt in ein gesundheitsschädliches Ungleichgewicht. Ja … hier geht es um den ph-Wert in unserem Körper. Zur Information: Unser Blut hat einen ph-Wert von 7,4. Und unser Body ist den lieben langen Tag damit beschäftigt diesen Wert stabil zu halten. Essen wir jetzt zum Beispiel ein Stück Pizza oder ein süßes Teilchen, steigt der Säurepegel in unserem Körper und die Regulationsmechanismen starten ihre Arbeit. Knochen, Lunge, Leber, Nieren, Darm und die Haut wirken bei Entgleisungen des ph-Wertes als Säurepuffer und schützen unseren Körper. Je mehr Fast Food wir also in uns reinstopfen, umso mehr bringen wir die regulierenden Organe in Bedrängnis und sie haben keine Zeit, ihren eigentlichen Job zu erfüllen.

Knochen, Lunge, Leber, Nieren, Darm und die Haut wirken bei Entgleisungen des ph-Wertes als Säurepuffer und schützen unseren Körper.

Mit gesunden Lebensmittel kann man den ph-Wert im Körper aber zum Glück ganz schnell wieder einfangen. Dazu zählen unter anderem Avocados, Paprika, Brokkoli, Sellerie, Gurke, Grünkohl, Spinat, Zitronen und Tomaten.

Seit ein paar Wochen setze ich auf basische Ernährung. Dabei habe ich festgestellt, dass man mit ein paar Tricks den Säurepegel senken kann. Also ideal für alle, die es im stressigen Job nicht schaffen, sich gesund zu ernähren oder mal die ein oder andere Sünde ausgleichen wollen.

Hier meine 4 Tipps:

  1. Trinke mehr und anders

    Trinke morgens eine Tasse heißes Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone auf nüchternen Magen. Das regt die Verdauung und die Entgiftung an und versorgt deinen Körper mit Vitamin C. Ersetze Kaffee durch grünen Tee. Trinke tagsüber mindestens 2 Liter stilles Wasser.

  2. Nimm ein Bad

    Ja … jetzt kommen wir zum schönen Teil. 🙂 Gönn‘ dir einen basischen Badespaß. Damit regst du den Stoffwechsel an und unterstützt die Entgiftung über die Haut. Bei dm gibt es zum Beispiel ein „Basisches Badesalz“, das ich gerne verwende. Einfach 3 Esslöffel in die warme Wanne geben und für 30 Minuten entspannen. Ich bin jedesmal wieder überrascht, aber es hilft wirklich!

  3. Sag Hallo zu einem grünen Smoothie

    Grüne Säfte und Smoothies sind typisch für eine basische Ernährung und wirken Wunder für unseren Körper. Mit diesen Super-Drinks kannst du die ein oder andere Entgleisung prima ausgleichen. Hol dir einfach einen frisch gepressten grünen Saft. Mittlerweile gibt es solche Saftbuden ja fast überall. Oder mach es dir einfach selbst! Hier mein Lieblingsrezept: 1/2 Banane, 1/2 Avocado, 1 Hand Spinat, 1 Teelöffel Kokosöl oder Leinöl, 1 Esslöffel Hanfprotein, 1 Tasse Kefir, 1 Tasse Kokoswasser. Alles ab in den Mixer und fein pürieren.

  4. Esse einen grünen Salat

    Ja … es ist so einfach! Wichtig ist nur, dass du auf die Frische der Zutaten achtest. Ich stehe im Moment total auf diesen Salat:

    Grünkohl Salat mit Mango und Avocado

    Zutaten: 8 Stängel Grünkohl die Stiele entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden, 1 Avocado gewürfelt, 1/2 Mango gewürfelt, eine kleine Hand Minze gehackt

    Zutaten Dressing: 70 ml Olivenöl, Saft einer Zitrone, eine Prise Kokosblütenzucker, 1 Teelöffel Chiasamen, 1 Knoblauchzehe gepresst, Meersalz, Pfeffer

    Zubereitung: Gib‘ die Zutaten für das Dressing in ein Glas und mische alles gut durch. Jetzt geht’s dem Grünkohl an den Kragen. Gib‘ ihn zusammen mit der Hälfte des Dressings und der Hälfte der kleingewürfelten Avocado in eine Schüssel. Massiere mit deinen Händen das Dressing und die Avocado in den Grünkohl ein … ja der hat’s gut. Achte darauf, dass alles gut überzogen ist. Dieser Prozess ist wichtig, damit der Kohl schön weich wird. Jetzt noch 10 Minuten ruhen lassen. Den Salat auf Teller verteilen und die restliche Avocado, die Mangostücke und die Minze darauf verteilen. Noch etwas Dressing drüber, fertig.

Diese Tipps helfen, wenn deine Ernährung mal wieder nicht so prickelnd war. Es geht nicht darum, alles minutiös abzuarbeiten, sondern sich vielmehr 1 bis 2 Punkte auszusuchen und sie einfach mal auszuprobieren.

 

Hey, ich bin Nicki und Gründerin von REBEL IN A NEW DRESS. Ich berichte Euch auf meinem Blog regelmäßig über die neuesten Styles, Fashion-Trends, Anti-Aging und Inspirationen für ein glückliches Leben.