DIE MACHT DER GEDANKEN Tipps für mehr Gelassenheit

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Unser Leben unterliegt einem Zyklus aus Höhen und Tiefen. Erfolg, Misserfolg, Liebe und Leid sind die Parameter, die wir alle ausnahmslos durchlaufen. Wie gut wir diese meistern, hängt davon ab auf welchem Level wir uns mental befinden. Nutzen wir die Macht der Gedanken, um eine Abkürzung zu gehen? Oder durchlaufen wir das ganze Drama in seinem vollen Ausmaß? In den letzen beiden Jahren habe ich mich sehr ausführlich mit diesem Thema beschäftig. Ich bin der Frage nachgegangen: “Wie verändert sich unser Leben, wenn sich unsere Gedanken ändern?” Eine Menge Bücher und unzählige Selbstversuche lagen auf diesem Weg. Ich habe viel dazugelernt und bin heute viel gelassener und optimistischer. Nachstehend findet ihr die 4 wichtigsten Erkenntnisse für mich. Ich greife fast täglich auf sie zurück. Meist abends, wenn ich im Bett liege. Kurz vor dem Einschlafen visualisiere ich meine Wünsche und Träume und verwende oft eine Affirmation – je nachdem was gerade so in meinem Leben los ist! 🙂

Die Macht der Gedanken – so nutzt du sie für dich:

Vertraue ins Leben

Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache! Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Denn in unserer rational geprägten Gesellschaft fordern wir faktenbasierte Sicherheiten. Hochrechnungen, Checklisten, Eheverträge – nichts darf dem Zufall überlassen bleiben. Doch wie wir alle wissen, hält sich das Leben an kein Skript. Es passiert einfach. Ein starkes Grundvertrauen in sich und den eigenen Weg hilft dabei, entspannt zu bleiben – auch wenn das Leben gerade mal wieder Achterbahn fährt. Darauf zu vertrauen, dass alles, was passiert, für unsere persönliche Entwicklung wertvoll und relevant ist. Gute Erfahrungen und Erlebnisse genauso wie schmerzvolle. Ich bin jeden Tag dankbar für das, was mein Leben so mit sich bringt. Ich bedanke mich für schöne Momente aber auch für schwere Lebenssituationen. Denn auch Schmerz und Leid führen uns letztlich zu Gutem und Neuem. Wenn wir auch für negative Erfahrungen dankbar sind, nehmen wir die Situation an und hören auf, dagegen anzukämpfen. Das kann sehr befreiend wirken und oft kommt die Lösung schneller, als man es für möglich gehalten hätte. Dem Fluss des eigenen Lebens zu vertrauen, ist eine Einladung, sich zu entspannen und keine Angst vor dem zu haben, was kommt. Denn: Es kommt alles wie es kommt und es wird am Ende gut sein!

Affirmation: “Ich habe Vertrauen in das Leben und weiß, dass ich sicher und geborgen bin.”

Übe dich in Leichtigkeit

Leichtigkeit hat für mich immer etwas träumerisches. Sie ist wunderbar und erstrebenswert. Meiner Meinung nach sollte das Leben jedes Menschen mit ihr erfüllt sein. Meistens fällt es schwer, uns ein Leben in Leichtigkeit vorzustellen. Der Alltag und gelernte Verhaltensmuster drücken uns immer wieder auf den Boden. Der beste Weg, sich von diesen Fesseln zu befreien, ist bei den eigenen Gedanken zu beginnen. Brechen wir sie auf und lösen uns von der vorherrschenden Meinung, dass im Leben alles hart, schwer und mühsam ist, machen wir einen ersten Schritt. Lassen wir nun den Gedanken zu, dass unser Weg voller Leichtigkeit und Freude sein wird, beginnen wir offen zu werden für neue Möglichkeiten, die wir vorher nicht sehen konnten. Wir ziehen durch unser ‘Andersdenken’ neue Umstände in unser Leben. Ich stelle mir zum Beispiel immer vor, dass ich in einem Heißluftballon sitze, der durch ein dickes Tau am Boden gehalten wird. Ich kappe das Seil und er steigt nach oben. Je höher ich steige, desto mehr sehe ich: erst den Marktplatz und die Häuser, die ihn umgeben, dann die Stadt – ich steige immer höher, bis ich das Umland sehen kann und die nächste Stadt am Horizont auftaucht. Leichtigkeit bringt uns Freiheit, Offenheit und Flexibilität. Sind wir entspannt und gelassen, gelingt vieles im Leben spielerischer und leichter.

Affirmation: “Alles in meinem Leben gelingt mit Leichtigkeit und Freude.”

Kultiviere positive Gedanken

Unsere Gedanken sind mächtig, denn sie sind der Spiegel unseres Lebens. Sagen wir ‘das schaff ich nicht’, ‘mir fehlt der Mut’ oder ‘schon wieder so ein Scheißtag’, dann wird auch genau dies passieren. Negative Gedanken können wie ein Vorschlaghammer in unserem Leben wüten. Sie zertrümmern die kleinste Idee und geben Neuem keine Chance. Für mich ist positives Denken ähnlich wie delikate Sahnetörtchen zu backen. Es gelingt nur mit Fingerspitzengefühl, Hingabe und Achtsamkeit. Auch wenn sich das jetzt vielleicht etwas merkwürdig anhört: Wir müssen lernen,  unsere Gedanken geheimdienstmäßig zu bespitzeln. Taucht mal wieder ein dunkler und besonders fieser auf, legen wir ihn gleich in Ketten und schicken ihn ins Verlies. Das alles geschieht aus reinem Selbstschutz. Mit ein bisschen Übung entlarvt man einen negativen Gedanken, bevor er eine endgültig Gestalt angenommen hat. Sozusagen ein Coitus Interruptus im Kopf!

Positives Denken ist wie Sahnetörtchen backen. Es gelingt nur mit Fingerspitzengefühl, Hingabe und Achtsamkeit.

Noch eine Anmerkung: Dies bedeutet aber nicht, dass wir zu einem zwanghaften Optimisten werden sollten (hier geht es zu einem tollen Post unserer Autorin Christiane). Wenn wir das Essen im Restaurant nicht gut finden, dann sollten wir das auch sagen. Oder wenn dein Liebster das sauteure Teil von Celine aus Versehen zur Kochwäsche gesteckt hat, kann man sich schonmal Luft machen.

Affirmation: “Jeder Augenblick ist ein Neubeginn für ein glückliches Leben.”

Lass’ Los

Loslassen ist schwer! Oft verbeißen wir uns in Menschen und Situationen, die uns zutiefst verletzt haben. Dinge, die in der Kindheit passiert sind, Freunde die nicht zu uns gehalten haben oder eine Liebe die nicht erwidert wurde. Der Ursprung kann vielfältig sein – das Ergebnis ist aber immer das Gleiche: Stillstand. Schaffen wir es nicht, diese Verletzungen und Menschen loszulassen, wird sich in unserem Leben nichts verändern. Das Leid frisst sich durch unseren Körper und unseren Geist und lähmt uns. Ein Weg, um diesen Kreislauf zu durchbrechen und schmerzende Wunden zu heilen, ist Vergebung. Ja, ich weiß … das klingt merkwürdig. Denn eigentlich erwartet man eine Entschuldigung des Menschen, der uns Schmerzen zugefügt hat. Dieses ‘Schuldeingeständnis’ ist aber nicht entscheidend. Sondern vielmehr unsere persönliche Haltung zu dem, was passiert ist. Wieviel Raum möchten wir diesem negativen Erlebnis in unserm Leben geben? Deshalb ist es so wichtig, dass wir vergeben. Sonst manifestieren sich Zorn, Wut, Hass, Verachtung und Ablehnung – die Macht der Gedanken zeigt hier ihre hässliche Seite. Wo das hinführt, haben wir im vorigen Punkt gelesen. Vergebung macht uns frei!

Affirmation: “Ich vergebe dir, ich vergebe mir, aus ganzem Herzen.”

Du interessierst dich für solche Gedankenexperimente? Hier gibt es noch mehr Input!

 

Hey, ich bin Nicki und Gründerin von REBEL IN A NEW DRESS. Ich berichte Euch auf meinem Blog regelmäßig über die neuesten Styles, Fashion-Trends, Anti-Aging und Inspirationen für ein glückliches Leben.