ZUCKER ADIEU: 6 Wohlfühl-Veränderungen

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Einfach gesagt: Zucker ist Gift! Das mag jetzt vielleicht etwas radikal klingen, aber ein übermäßiger Zuckerkonsum steigert das Risiko drastisch, an Krebs, Diabetes, Alzheimer und diversen Herzleiden zu erkranken. Deshalb sollten wir bewusster mit der süßen Droge umgehen. Doch leichter gesagt als getan. Denn er findet sich in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln: Joghurt, Brot, Müsli, Pizza, Kuchen, Kekse, Säfte, Saucen … die Liste ist endlos und auch die Namen unter denen der Übeltäter undercover unterwegs ist. Glukose-Fruktose-Sirup, Invertzuckersirup, Dextrose oder Süßmolkenpulver sind schöne Umschreibungen für eine einzige Sache: Zucker!

Doch egal in welcher Form wir ihn zu uns nehmen – selbst wenn es sich um natürlichen Fruchtzucker handelt – hat er immer die gleiche Wirkung auf unser Gehirn und unseren Körper. Unsere Geschmacksnerven werden durch künstliche und natürliche Süßstoffe süchtig nach mehr. Zucker macht 8 mal so süchtig wie Kokain! Doch das ist noch nicht alles: Alle kohlenhydrathaltigen Lebensmittel, wie Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, Obst oder Gemüse, werden von unserem Körper in Zucker umgewandelt und gelangen so in unsere Blutbahn. Unser Körper gewinnt aus Zucker Energie – wir brauchen ihn also, aber nicht in großen Mengen.

Zucker macht 8 mal so süchtig wie Kokain.

Mit geringen Mengen Zucker im Blut kann unser Körper gut umgehen. Wird jedoch ein Grenze überschritten, produziert unsere Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, um den überschüssigen Zucker aus der Blutbahn zu entfernen. Passiert dies regelmäßig, werden unsere Zellen insulin-resistent und der Zucker verwandelt sich in Fett – das sich dann um unsere Organe ablagert. Darüberhinaus bildet überschüssiger Zucker eine Art Kruste auf den Zellen. Diesen Prozess nennt man Glykation. Diese hat einen negativen Einfluss auf unseren Alterungsprozess – durch die Ablagerungen sind die Zellen nicht mehr weich und elastisch. Falten entstehen! Außerdem ist Insulin ein entzündliches Hormon. Und das wollen wir nicht dauerhaft in unserem Körper haben. Ist es über einen längeren Zeitraum in hoher Konzenetration in unserem Organismus, stellt der Körper auf Fettspeichermodus um. Auch nicht toll!

Meiner Meinung nach geht es nicht darum, Zucker komplett aus unserem Leben zu verbannen, sondern vielmehr umzudenken und sensibler mit dem Thema umzugehen. Ich überlege heute zweimal ob ich zu einer Limonade oder einer Tüte Gummibärchen greife. Weißen Zucker habe ich zum Beispiel schon seit 2 Jahren komplett aus meiner Küche verbannt und durch Stevia und Xylitol ersetzt. Ein bewussterer Umgang mit Zucker ist der erste Schritt. Das Schöne ist, dass man mit veränderten Essgewohnheiten schon nach wenigen Wochen erste Resultate erzielen kann.

Zucker adieu: Auf diese Wohlfühl-Veränderungen kannst du dich freuen:

1. Weniger Kopfschmerzen

Die Achterbahnfahrt des Blutzuckerspiegels kann der Grund für häufige Kopfschmerzen oder Migräne sein. Zucker ist nicht nur ein Auslöser für Kopfschmerzen, er entscheidet auch über die Stärke der Schmerzen. Leidest du häufiger unter Kopfschmerzen oder Migräne, kann die Reduzierung der Zuckeraufnahme für Linderung sorgen.

2. Weniger Angstzustände und Depression

Leider ist es immer noch ein Irrglaube, dass Süßigkeiten der Seele gut tun. Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Studie des UCL Institute of Epidemiology and Public Health ergab, dass Probanden, die über 5 Jahre täglich mehr als 67 Gramm Zucker zu sich nahmen, ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko hatten, eine psychische Störung zu entwickeln. Auch zeigte sie, dass sowohl Männer als auch Frauen mit hohem Zuckerkonsum ein erhöhtes Risiko für eine Depression haben.

3. Weniger Krämpfe

Leidest du häufiger unter Krämpfen, wenn du deine Tage hast? Dann könnte dir die Reduzierung von Zucker helfen. Denn sein Konsum fördert Entzündungen in unserem Körper. Diese bringen das Gewebshormon Prostaglandin auf die Agenda. Es verstärkt unter anderem die Schmerzwahrnehmung und fördert Krämpfe. Das Hormon kann auch chronische Krankheitsbilder wie Rheuma, Asthma und Allergien verstärken.

4. Die Pfunde purzeln

Die meisten von uns unterschätzen, wie viel Zucker wir täglich zu uns nehmen. Wenn du deine innere Naschkatze über Jahre fleißig gefüttert hast, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass du eine Insulinresistentz entwickelt hast. Das bedeutet, dass dein Körper den Zucker nicht schnell und effizient genug aus deinem Blutkreislauf entfernen kann. Reduzierst du deinen Konsum, wird sich dein Blutzucker- und Insulinspiegel stabilisieren und die Pfunde purzeln automatisch in den Keller.

5. Besserer Schlaf

Hast du Probleme damit runterzukommen oder abends einzuschlafen? Dann könnte ein Grund dafür sein, dass du tagsüber zu viel Süßes gegessen hast. Denn Zucker kann eine stimulierende Wirkung haben. Der Griff in die Schublade mit dem Süßkram vor dem Schlafen gehen, kann unseren Körper nochmal richtig auf Hochtouren bringen. Zweiter Fakt – schlechter Schlaf: Unser Organismus macht Überstunden, um überschüssigen Zucker wieder loszuwerden. Late-Night-Besuche auf dem Klo sind garantiert. Kurz gesagt: Weniger Zucker bedeutet mehr Schlaf.

6. Weniger Blasenentzündungen

Für viele von uns sind Blasenentzündungen ein wiederkehrendes Ärgernis. Überschüssiger Zucker ist zwar nicht unbedingt eine Ursache für Harnwegsinfektionen, aber er schafft die Voraussetzung dafür, dass Bakterien sich fleißig vermehren. Denn die HWI-fördernden Bakterien lieben es, sich von Zucker zu ernähren. Abhilfe: Lass die bösen Jungs doch einfach verhungern indem du ihnen ihr Lieblingsessen vom Menü streichst.

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