PIZZA PARTY!

pizza

Auf meiner Wunschliste fürs Wochenende stehen (fast) immer Pancakes und Pizza. Ok – das sind jetzt nicht unbedingt die gesündesten Speisen, aber mein Mann ist ein echter Experte für diese Leckereien. Obwohl er kein Italiener ist, hat er schon als Teenager seine erste Pizza gebacken – jede Menge Erfahrung, die hier geteilt werden muss. 😉 Heute geht es also um die Königin der italienischen Küche und dem wahrscheinlich meistgegessenen Essen der Welt. Um eine superleckere Pizza herzustellen, braucht man vor allem drei Dinge: Zeit, Geduld (deshalb macht Pizza mein Mann) und die besten Zutaten, die man kriegen kann. Ich bin kein Fan besonders kreativer oder gar exotischer Pizzavarianten, sondern liebe die einfachen Versionen. Eine schlichte Pizza Salami mit etwas Zwiebel und Chili ist immer noch das Allerbeste. Und übrigens: Ja, Käse gehört auf eine Pizza, aber nicht Tonnen davon. Eine Pizza muss leicht und cross sein und deshalb streuen wir nur etwas geriebenen Parmesan oben drauf und ertränken sie nicht in Mozzarella. Und damit die Pizza noch verträglicher ist, nehmen wir Dinkelmehl und lassen den Weizen links liegen. So, aber nun genug der Pizzaweisheiten – hier das Rezept – viel Spaß!

Rezept: die beste Pizza der Welt

Das brauchst du für 4 Personen:

Zutaten Pizza-Teig für 2 Backbleche:
500 g Dinkelmehl Typo 630 von der Marke Rosenmehl (wichtig!)
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
6 EL Olivenöl
250 ml lauwarmes Wasser

Zutaten Belag:
300 ml Tomaten-Passata beste Qualität z. B. aus dem Bio-Markt
3 EL Olivenöl
1 – 2 EL Oregano, getrocknet
1 –  EL Majoran, getrocknet
Getrocknete Chili nach Belieben
2 große Knoblauchzehen, gepresst
1 Zwiebel in Ringe geschnitten
Verschiedene Anti-Pasti nach Belieben: Artischocken, eingelegte Pilze, Oliven ohne Stein, getrocknete Tomaten, etc.
100 g geriebener Parmesan

Zutaten Rosmarin-Knoblauch-Öl:
3 Zweige Rosmarin
1 kleine Knoblauchzehe
10 – 20 EL Olivenöl
Salz

Und so geht’s:

Die perfekte Pizza steht und fällt mit dem perfekten Teig. Nimm dir dafür ausreichend Zeit und bring genügend Geduld mit. Wahrscheinlich wird es beim erstem Mal noch nicht so gut klappen, aber mit der Zeit bekommst du den Dreh sicherlich raus. Bereite am Vormittag, spätestens aber mittags, den Hefeteig vor. Zunächst das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Öl, Hefe, Salz, Zucker und ca. die Hälfte des Wassers in die Mitte geben und im Ofen bei max. 50 Grad 2 Stunden mit einem Küchentuch abgedeckt ziehen lassen. Danach das restliche Wasser zugeben und zu einem Teig mit den Händen verkneten. Der Teig muss möglichst weich sein, darf aber nicht mehr feucht sein. Idealerweise ist er in sich stabil und bleibt nicht mehr an den Händen kleben. Sollte er zu feucht sein, einfach vorsichtig zusätzlich etwas Mehl unterkneten. Den Teig erneut im Ofen bei max. 50 Grad abgedeckt mehrere Stunden ziehen lassen. Tipp: Ofen einfach auf 50 Grad vorheizen und dann ausschalten.

Ungefähr 1 Stunde vor Start der Pizza Party mit den Vorbereitungen beginnen: Ofen auf maximale Temperatur vorheizen (je heißer, desto besser – 300 Grad sind optimal). In einen Rührbecher zunächst das Olivenöl, die Kräuter, Chili, Knoblauch und das Salz geben. Alles vermischen. Dann das Tomaten-Passata draufgeben und erneut alles mischen. Den Becher beiseite stellen und ziehen lassen.

Inzwischen den Teig aus dem Ofen holen und erneut kneten. Die Hälfte des Teiges sehr dünn auf Backpapier mit einem Nudelholz auf die Fläche eines Backblechs ausrollen. Der Teig ist dann perfekt, wenn er beim Ausrollen an der ein oder anderen Stelle kleine Blasen wirft. Danach das Backpapier mit dem Teig auf das Blech geben.

Nun beginnt der Spaß: Ganz nach belieben die Pizza belegen. Erst die Hälfte der Tomatensoße auf dem Teig verteilen, dann die Zwiebel und die weiteren Zutaten. Am Schluß noch den Parmesan darüber reiben. Ab damit in den Ofen: bei 300 Grad ca. 8-10 Minuten, bei 250 Grad 10-12 Minuten – je nachdem, wie knusprig die Pizza sein soll.

Jetzt noch den Geschmacks-Turbo herstellen: In der Zwischenzeit den Rosmarin abzupfen und mit Öl, Salz und Knoblauch im Mörser zu einem leckeren Rosmarin-Knoblauch-Öl verarbeiten. Über die heiße Pizza geben – fertig!

Sobald Pizza Numero Uno verspeist ist, machst du dich an die zweite Pizza – denn wichtig: Am besten schmeckt jede Pizza frisch aus dem Ofen, also nicht vorproduzieren sondern zelebrieren! 😉

 

Hey, ich bin Nicki und Gründerin von REBEL IN A NEW DRESS. Ich berichte Euch auf meinem Blog regelmäßig über die neuesten Styles, Fashion-Trends, Anti-Aging und Inspirationen für ein glückliches Leben.