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4 einfache Tipps für mehr Optimismus

Tipps für mehr Optimismus

Die gute Nachricht vorweg: Optimismus ist erlernbar! Ob wir eine Situation positiv oder negativ empfinden, ist nicht durch unserer DNA bestimmt, sondern vielmehr durch unsere persönliche Konditionierung. Unser Gehirn ist die treibende Kraft dahinter, denn es ist ein vorausschauendes und zukunftsorientiertes Organ. Es antizipiert unaufhörlich, was als nächstes kommen wird. Zum Beispiel sagt unser Gehirn vorher, was unsere Augen sehen werden, bevor unsere Augen es tatsächlich sehen. Wir wissen also schon vorher, wie sich bestimmte Ereignisse anfühlen werden, obwohl diese noch nicht geschehen sind. Und vor diesem Hintergrund stellt sich dann die Frage: Sagen wir etwas Gutes oder sagen wir etwas Schlechtes voraus? Und wie beeinflussen diese Vorhersagen unsere Gefühle?

Optimismus ist Hoffnung

Optimisten erleben wie alle anderen Menschen eine ganze Reihe von Emotionen – und dazu gehören auch Emotionen, die sich nicht immer gut anfühlen. Der grundlegende Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten ist aber, dass der Optimist Rückschläge, Hindernisse und Probleme als vorübergehend betrachtet – als Situationen, zu deren Überwindung er die Fähigkeit oder Macht hat.

Wie immer spielen unsere Gedanken die Hauptrolle. In den letzten Jahren habe ich mich sehr stakt damit auseinander gesetzt, wie das richtige Mindsetting unser Leben verändern kann. Aus allem was ich gelesen und an mir selbst getestet habe, ist eine Erkenntnis für mich besonders wichtig:

Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit

Wir kennen das alle: Es gibt immer eine Handvoll wirklich beschissener Dinge im Leben. Richtest du allerdings deine ganze Aufmerksamkeit darauf, fließt auch deine gesamte Energie dorthin. Das Resultat daraus ist, dass dir nicht genügend Kraft bleibt, etwas an dieser Situation zu ändern. Deine gesamte Energie fließt in Wut, Ärger und Zorn. Dieses Wahrnehmungsungleichgewicht ist gefährlich, denn du lernst mit der Zeit, die guten Dinge in deinem Leben zu ignorieren. Hättest du allerdings die Möglichkeit mal mit der Brille eines Fremden auf dein Leben zu blicken, würdest du feststellen, dass es dir meistens gut geht und dass mehr glückliche Dinge passieren als unglückliche. Alles nur eine Sache der Perspektive!

Die Tipps für mehr Optimismus, die ich euch heute vorstelle, praktiziere ich täglich. Sie sind – bis auf Punkt 3 – einfach und easy umzusetzen. Sie verlangen keine langwierige Reise zu sich selbst und setzen auch nicht auf das ewige Selbstliebe-Bla-Bla-Bla. Vielmehr sind sie spielerisch, erfüllend und bereichern unseren Alltag. Eine sonnige Perspektive Tag für Tag!

Meine 4 Tipps für mehr Optimismus im Alltag

1. Tanze zu deiner Lieblingsmusik

Musik und Bewegung sind super, um Glück und Optimismus zu steigern. Mache es deshalb zu deinem Ritual mindestens einmal am Tag deinen Lieblingssound zu hören und dazu zu tanzen. Schon dreißig Sekunden können extrem glücklich machen und dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Außerdem hilft Tanzen dabei, im Jetzt präsent zu sein und den jeweiligen Moment ganz bewusst zu erleben.

2. Suche nach Schönheit

Wir alle kennen diese leise innere Stimme, die uns negative Worte zuflüstert. Der beste Weg sie zum schweigen zu bringen ist, das Schöne in unser Leben zu holen. Merke ich zum Beispiel, dass mein inneres Arschloch gerade wieder rummeckern will, gehe ich ganz schnell auf Schönheitsjagd. Ich unterbreche seinen Redeschwall in dem ich mich darauf konzentriere 5 Dinge in meinem Umfeld zu finden, die schön sind. Mit dieser Masche lenke ich meine Aufmerksamkeit auf Positives, anstatt nach Fehlern zu suchen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass an Scheiß-Tagen das Finden von Schönheit fast unmöglich erscheint. Aber die Sache ist die: Sie ist immer da! Manchmal muss man einfach ein bisschen länger danach suchen.

3. Verbringe mehr Zeit mit glücklichen Menschen

Glück ist ansteckend! Studien belegen, dass glückliche Menschen dazu neigen, sich mit Gleichgesinnten zu umgeben. Das gleiche gilt für unglückliche Menschen – diesen haben auch meist unglückliche Freunde. Denn wir ziehen immer das an, was wir ausstrahlen. Auch wenn sich das vielleicht ein bisschen tough anhört: Geh die Liste deiner Freunde und der Menschen in deinem Umfeld durch, die glücklich sind und dir ein gutes Gefühl geben. Versuche mit diesen mehr Zeit zu verbringen. Identifiziere im Gegenzug, die Menschen, die dich runterziehen und deine Energie rauben. Wir alle kennen diese Treffen oder Telefonate nach denen wir uns total erschöpft und ausgelaugt fühlen. Gib‘ diesen Energie-Vampieren zukünftig weniger Raum.

4. Geh‘ in die Natur

Gehe jeden Tag für zwanzig Minuten nach draußen. Entweder unternimmst du einen kleinen Spaziergang oder setzt dich einfach ganz entspannt ins Gras. Der Kontakt mit der Natur erdet uns und erhöht unsere positive Stimmung. Und wir alle wissen mittlerweile, wenn unsere Stimmung steigt, nehmen wir Ereignisse und Dinge positiver wahr. Ein Upgrade für unseren Optimismus. Also raus mit dir! 🙂

In diesem Artikel findest du noch ein schönes Ritual für ein positives Mindsetting: So wirst du negative Gedanken los!

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