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Guter Stil ist eine Frage der Einstellung

style tutorial

Bei gutem Stil denken alle gleich an schöne Kleidung, tolle Schuhe und Statement-Taschen. Dabei fängt guter Stil schon viel früher an. Denn es geht um die richtige Einstellung – nur mit ihr findet man seinen eigenen, individuellen Stil, mit dem man sich wohl fühlt und der zu einem passt. Hier ein paar Basics für mehr Stilsicherheit.

1. Sei selbstsicher

Die richtige Haltung ist das A und O für einen gelungen Look. Und damit meine ich nicht nur deine Körperhaltung, sondern vielmehr deine innere Haltung. Bist du von deinem Outfit überzeugt, merkt das auch dein Umfeld. Wähle deshalb Kleidungsstücke, in denen du dich uneingeschränkt wohl fühlst. Manchmal hat ein Oversize Shirt mehr Sex-Appeal als der schärfste Fummel von Victoria Beckham. Einzige Bedingung: Trage alles mit lässiger Selbstverständlichkeit.

Und noch was: Lass dich nicht von fragenden Blicken verunsichern, wenn du mal zu einem etwas mutigeren Outfit gegriffen hast. Ich werte neugierige Blicke immer als Kompliment!

2. Durchbreche die Routine

Sich abseits der gewohnten Pfade zu bewegen tut gut. Nichts ist langweiliger als Routine. Das betrifft sowohl dein Shopping-Verhalten als auch deine Styling-Gewohnheiten. Probiere einfach mal Neues aus: Stöbere in Second-Hand-Läden, entdecke neue Shops oder lass dich einfach durchs Internet treiben. Wer in allen Richtungen nach neuen Schätzen sucht, wird meist mit echten Statement-Outfits belohnt!

Ich werte neugierige Blicke immer als Kompliment!

Das Gleiche gilt auch fürs Styling. Schon wieder Lieblings T-Shirt auf Skinny Jeans? Aus Gewohnheit greifen wir oft zu den gleichen Kombinationen. Das geht 2 bis 3 mal gut, doch dann wird es fad und wir landen mal wieder bei dem Frust-Satz: Ich hab’ nix anzuziehen. Deshalb sei mutig und probiere immer wieder neue Kombinationen aus. So entstehen die spannendsten Outfits.

3. Mach dich für dich selbst schön

Dein Outfit sollte in erster Linie dir selbst Spaß machen und niemand anderem. Wer nur der Meinung und dem Geschmack anderer folgt, wirkt schnell unsicher und strahlt das auch aus. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären. Wähle deshalb nur Teile aus, die dich glücklich machen. Ich zum Beispiel lass mich in meinem Styling-Prozess total von meinen Gefühlen und meiner Stimmung leiten. Ich habe Lust auf Pink? Ok, dann heute Pink! Hauptsache ich fühle mich wohl und gefalle mir so, wie ich bin! Was andere denken? Egal – denen zeige ich die kalte Schulter, die aus meiner pinkfarbenen Off-Shoulder-Bluse rausblitzt. 🙂

fashion illustration

4. Mach dein eigenes Ding

Höre auf dich und sei authentisch: Wir müssen nicht jeden Trend mitmachen – aus dem Alter sind wir raus. Du hast keine Lust auf Culotte oder Plattforms? Kein Problem! Dann lass’ diesen Trend aus und wende dich den Modethemen zu, die dir Spaß machen.

Was andere denken? Egal – denen zeige ich die kalte Schulter, die aus meiner pinkfarbenen Off-Shoulder-Bluse rausblitzt.

Und noch ein Tipp: Das Internet und die Hochglanz-Magazine sind randvoll mit gut gestylten Frauen. Das ist prima, denn hier kriegen wir eine Menge Ideen für unsere Stylings. Nutze das und lass dich inspirieren. Aber dann hört es auch schon auf. Inspiration ist ok, aber kopieren ist ein No-Go. Das ist kein guter Stil. So wie wenn man früher in der Schule beim Abschreiben erwischt wurde: ein bisschen peinlich eben. Besser: Versuche Looks, die dir gefallen, zu analysieren. Was gefällt dir daran besonders gut? Wie würdest du es stylen? Wie müsste das Outfit aussehen, um für dich perfekt zu sein? Interpretiere Looks, die dir gefallen nach deiner eigenen Fasson. Denn wir sind einzigartig – und auch unsere Stylings sollten das sein!

5. Lass dich nicht hängen

Das kennen wir alle: Morgens mal schnell zum Supermarkt um die Ecke. Am liebsten würden wir dort im Pyjama einchecken. Oder Sonntags kurz zur Tanke, um Chips zu kaufen. Gelegenheiten, die dazu verführen, in den letzen Schlabber-Klamotten und ohne Make-up auf Tour zu gehen, gibt es eine Menge. Letztlich fühlen wir uns dabei nie wirklich gut. Wir versuchen uns unsichtbar zu machen und sind ganz in „geheimer Mission unterwegs“. Miss Undercover eben. Meiner Meinung nach sollte man immer halbwegs vorzeigbar sein. Denn man weiß nie, was während einem noch so kurzen Außeneinsatz alles passieren kann. Und letztlich ist es guter Stil, wenn man auch die kleinen Dinge im Leben großartig bespielt. 🙂

Illustration: netrobe.com

 

5 Kommentare

    • Nicki
      Autor
      Juni 24, 2016 / 7:17 pm

      Das freut mich, liebe Reni 🙂

  1. Juni 12, 2016 / 3:22 pm

    wieder sehr schöne Gedanken zu einer der wohl strittigsten Themen in der Mode … und ich gebe dir absolut recht. da fällt mir nur folgendes Beispiel ein, wie ich in Yogaleggins und Gammelshirt, mit Matte unterm Arm (sicher nicht fashion-like!), aber völlig tiefen-entspannt und mit mir im Reinen nach Hause laufe und zack die Nummer eines wirklich süßen Typens in der Hand hatte 😉

    einen wundervollen Sonntag meine Liebe!
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

    • Nicki
      Autor
      Juni 24, 2016 / 7:16 pm

      Vielen Dank, liebe Tina! Ja .. das ist ja spannend 🙂 Und hast du ihn wiedergesehen? 😉
      Bussi
      Nicki

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